Eines Morgens im Spätsommer begann Arya plötzlich schleimigen, gelblichen Schaum zu erbrechen – und zwar auf nüchternen Magen. Ich erschrak.
Das Erbrochene war kein normales Futter-Erbrechen, sondern bestand aus schleimigem, durchsichtig-gelbem Schaum. Arya blickte mich danach mit unsicheren Augen an; man sah ihr den Unbehagen an.
In diesem Moment wurde mir klar, dass ihr regelmäßiges Grasfressen und dieses neue Symptom zusammenhängen könnten. War das Grasfressen etwa ein verzweifelter Versuch von Arya, sich Linderung zu verschaffen?
Ich vereinbarte zunächst einen Tierarzttermin. Die Tierärztin vermutete eine Magenübersäuerung als Ursache für das morgendliche Erbrechen
Arya bekam einen Magensäureblocker (einen Protonenpumpenhemmer) verordnet.
Tatsächlich ließ das Erbrechen daraufhin für kurze Zeit nach.
Doch kaum setzten wir das Medikament ab, ging alles von vorne los: frühmorgendliches Schmatzen, Unruhe, Grasfressen – und wieder Erbrechen von Schleim.
Ich wollte meine junge Hündin nicht dauerhaft auf Medikamente einstellen, zumal diese nur die Symptome unterdrückten. Also suchte ich nach alternativen Wegen.
Der Durchbruch kam schließlich durch eine Tierheilpraktikerin namens Sabrina, die ich kurz darauf konsultierte.
Sie hörte sich Aryas Geschichte genau an und sagte einen Satz, der mich aufhorchen ließ: