Die meisten Halter kommen nicht in die Praxis und sagen: „Mein Hund frisst Gras, ich möchte die Ursache verstehen.“
Die meisten kommen erst, wenn es eskaliert. Der typische Verlauf sieht oft so aus…
Erst frisst der Hund beim Gassi häufiger Gras. Dann kommen Kleinigkeiten dazu, die man leicht übersieht:
• Schmatzen am frühen Morgen
• leeres Schlucken
• Pfotenlecken ohne erkennbaren Grund
• Unruhe, „kommt nicht zur Ruhe“
• Bauchgrummeln, das man sogar hören kann
Und irgendwann kommt der Punkt, an dem Halter morgens im Flur stehen, putzen und sich erschrecken:
Der Hund hat gelblichen Schleim oder Schaum erbrochen – oft auf nüchternen Magen.
Viele nennen es „Galle“. Oft ist es Magensaft, manchmal gemischt mit Galle.
Der Hund wirkt danach beschämt, unsicher, manchmal auch richtig fertig.
Und dann kommt der Satz: „Das kam ganz plötzlich.“
In Wahrheit war es selten plötzlich… Es hatte nur einen langen, leisen Vorlauf gehabt, dessen Warnzeichen übersehen wurden!